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Staatliches Gymnasium Holzkirchen
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Im Rahmen des P-Seminars Englisch unternahmen wir in diesem Jahr eine besondere Reise nach Kroatien. Diese Reise wurde möglich gemacht durch das Erasmus Plus Programm der Europäischen Union. Das Ziel dieses Projekts war es, den Austausch zwischen europäischen Jugendlichen zu fördern, kulturelles Verständnis zu stärken und gemeinsames Lernen über Ländergrenzen hinweg zu ermöglichen. Unser Thema in diesem Jahr war "Digital Well-being" – also der bewusste und gesunde Umgang mit digitalen Medien. In einer Welt, in der wir immer mehr vernetzt sind, haben wir uns intensiv damit auseinandergesetzt, wie man digitale Technologien sinnvoll nutzt, ohne sich von ihnen überfordern zu lassen.

Die abwechslungsreiche Reise nach Kroatien bot täglich neue Eindrücke. Nach der Anreise am Sonntag und einem Spaziergang durch Zagreb besuchten wir am Montag einen Nationalpark. Dienstag und Mittwoch standen im Zeichen selbst gestalteter Workshops, gefolgt von Freizeit, einem Ausflug zum Geocenter und einer Wasserfall-Wanderung. Auch der Donnerstag war geprägt von Workshops und intensivem internationalen Austausch. Inhaltlich drehte sich alles um digitale Gesundheit: die Reduzierung von Bildschirmzeiten, die Folgen sozialer Medien auf die mentale Gesundheit und Strategien für einen gesunden digitalen Alltag. Die Reise endete am Freitag mit der Abreise aus Daruvar, einer Stadttour durch Zagreb und dem Besuch des „HahahaHouse Museums“.

Zusätzlich zu den Workshops und Ausflügen erhielten wir jeden Tag eine persönliche "Challenge" zur Reflexion des eigenen Mediennutzungsverhaltens. So sollten wir beispielsweise bewusst darauf achten, wann und zu welchem Zweck wir das Handy in die Hand nahmen. Am Mittwoch stand zudem ein "Digital Detox" auf dem Programm: wir gaben unsere Handys ab und verzichteten bewusst auf Bildschirmzeit, um das direkte Miteinander in den Vordergrund stellten. Diese täglichen Challenges halfen uns, das Thema "Digital Well-being" nicht nur zu diskutieren, sondern unmittelbar am eigenen Verhalten zu erleben.

Im Gegenzug zu unserem Aufenthalt in Kroatien besuchten die kroatischen Austauschschüler anschließend Deutschland. Nach einer offiziellen Begrüßung durch die Schulleitung erhielten sie eine Schulhausführung und nahmen teilweise am Unterricht teil. Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Besuch der Münchner Innenstadt rund um den Marienplatz mit einer Fotojagd. Im Rahmen eines Culture Days besuchten die Gäste die Pinakothek und das Schloss Nymphenburg. Ein Besuch des Frühlingsfestes durfte dabei ebenfalls nicht fehlen. Neben dem kulturellen Programm standen auch kreative Workshops wie "Art connects" sowie sportliche und sprachliche Aktivitäten im Schulalltag auf dem Plan. Des Weiteren besuchten deutsche und kroatische Schülerinnen und Schüler gemeinsam das Schloss Herrenchiemsee im Rahmen eines Tagesausflugs. Im Rahmen des Europatags leisteten die kroatischen Schülerinnen und Schüler einen Beitrag, indem sie interaktive Aktivitäten mit unseren Schülerinnen und Schülern durchführten. Hier konnte man sich gegenseitig besser kennenlernen, etwas über das jeweilige Land und dessen Kultur erfahren und den europäischen Geist gemeinsam leben. Die gemeinsame Zeit in Deutschland bot eine wertvolle Fortsetzung des Austauschs und vertiefte die entstandenen Kontakte und Freundschaften noch einmal deutlich.

Insgesamt war der Austausch nach Kroatien eine sehr bereichernde Erfahrung. Besonders der internationale Kontakt mit Jugendlichen aus verschiedenen Ländern – neben den kroatischen Gastgebern waren auch Schülerinnen und Schüler aus Rumänien und Portugal vor Ort – hat unseren Blick auf Europa und andere Kulturen erweitert. Durch die gemeinsame Zeit in Workshops, Ausflügen und im Alltag entstanden viele neue Eindrücke und auch Freundschaften, die über die Reise hinaus bestehen bleiben können.

Vor allem das Thema "Digital Well-being" wurde nicht nur theoretisch behandelt, sondern auch im Alltag der Reise spürbar. Viele der Gespräche und Workshops haben uns angeregt, unseren eigenen Umgang mit digitalen Medien zu reflektieren und bewusster zu gestalten. Das Fazit der Reise ist eindeutig positiv: Neben dem fachlichen Lernen stand vor allem das Miteinander im Vordergrund. Der Austausch hat gezeigt, wie wichtig Verständigung, Offenheit und Zusammenarbeit in Europa sind und dass solche Begegnungen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Unsere Erfahrungen haben wir in zwei Podcasts für euch festgehalten.

 P-Seminar: Erasmus

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